Sonntag, 31. Mai 2009

Heute wurde geschleudert!

Nach etwas mehr als einem Jahr war es heute so weit, dass wir das erste mal schleudern konnten!
Unsere fleißigen Bienchen haben uns ganze 46kg Honig gebracht!!
Hier paar Bilder vom heutigen Tag:

Beim Honigraub:



Fleißige Helfer beim entdeckeln der Waben...



...und an der Schleuder...



Hier fließt das flüssige Gold:



Und das war unsere Ausbeute:



Ein voller Hobbock (40 kg), ein paar gefüllte Gläser für die Mannschaft (4,5 kg) und eine volle Wabe die wir als Wabenhonig in paar Teile geschnitten haben (1,5 kg).

Den Honig am Deckelwachs haben wir mit etwas Wasser ausgewaschen und den Bienen wieder verfüttert. So ging fast nichts verloren...



Rene hat sich auch mit enem Drohn angefreundet:



SO! Jetzt muss der Honig noch ein paar Tage ruhig stehen, damit die eingearbeitete Luft an die Oberfläche steigen kann und dabei die letzten Wachsteile mitnehmen kann und dann ist er auch schon bereit zum Abfüllen. Vielleicht stellen wir uns ja nächstes Frühjahr bei der "Ab-Hof-Messe" in Wieselburg der Konkurenz und lassen unseren Honig verkosten...

Donnerstag, 14. Mai 2009

Der Turbo-Sonnenwachsschmelzer!

Matthias hat sich die Arbeit angetan und sein Sonnenwachsschmelzerdesign mit Google SketchUp nachgezeichnet. So sieht er also im Detail aus!



Ist echt super geworden! Passt für vier Rähmchen und die schmelzen weg wie nichts!

Dienstag, 12. Mai 2009

Alles neu macht der Mai...

Unsere Bienen sind fleißig am Nektar und Pollen sammeln.
Die Brutnester reichen bei allen drei Stöcken bis in die dritte Zarge. Am stärksten entwickeln sich unsere Cassandras. Bei ihnen hat Matthias vor paar Tagen bereits die fünfte Zarge aufgesetzt. Dieses Volk wird uns vermutlich sehr viel Honig bringen.
Unsere NoNames hängen leider noch immer etwas nach. Die Königin dürfte nicht so legefreudig wie die beiden anderen sein. Unsere "faulen" Willis entwickeln sich eigentlich sehr gut. Schauen wir mal wie deren Honigleistung wird. Das war ja der Stock, bei dem die ursprüngliche Königin eingegangen ist und eine Nachschaffungskönigin gezogen wurde.
Am Wochenende werden wir die NoNames und vielleicht die Willis aufsetzten und alle auf Schwarmzellen kontrollieren.
Jetzt beginnt die heikle Zeit, wo unsere Bienen sich teilen wollen. Diesem Urtrieb müssen wir durch geeignete Maßnahmen zuvorkommen. Warscheinlich werden wir dazu Fluglinge bilden. Hoffentlich funktionierts und wir müssen keinen Schwarm vom Baum fangen...

Matthias war auch sehr fleißig und hat einen Sonnenwachsschmelzer gebaut. Den benötigen wir, um das alte Wachs aus den entnommenen Waben zu schmelzen. Matthias hat eigentlich zwei gebaut. Der erste hatte jedoch zu wenig POWER! :) Also hat Matthias den Ultra-Solar-Wachsschmelzer gebaut!! :) Dieser Sonnenwachsschmelzer hat zusätzlich eine schwarz lackierte Blechplatte als Sonnenkollektor und ist mit Styropor isoliert. Matthias hat auch schon ein Einstechthermometer gekauft um die Temperatur im inneren des Sonnenwachsschmelzers zu messen.

So sah der erste Versuch aus:

Und so sieht nun der Turbo-Sonnenwachsschmelzer aus:



Da wir ja beide alle Voraussetzungen für die Jungimkerförderung besitzen, werden wir uns noch weitere drei Völker aus Warth holen. Dazu werden wir am Wochenende zwei Beuten nach Warth bringen. Den dritten Ableger werden wir uns als "Gutschein" geben lassen. So haben wir bei einem Völkerverlust im nächsten Winter noch immer einen Ableger gut. Da wir ja auch noch eine Königin in Warth gut haben, sind wir für alle Notfälle gut gerüstet.
Matthias hat mit Herwig auch noch die Nachschaffungskönigin gezeichnet.

Wer wissen will, wann was bei den Bienen gemacht wurde, kann alles auf unseren Stockkarten nachlesen.

Link zu den Stockkarten: Stockkarten

Montag, 13. April 2009

Ein Jahr ist es schon her!

Wie schnell die Zeit vergeht! Vor ziemlich genau einem Jahr haben Matthias und ich den Imker-Grundkurs in Warth besucht.
Im letzten Jahr haben wir schon viel über (unsere) Bienen gelernt. Von Routine sind wir jedoch noch Lichtjahre entfernt. Mit Beginn der Kirschblüte stand für uns der nächste Fixpunkt des Bienenjahres auf dem Programm. Es wurde Zeit für die Frühjahrsrevision mit Zargenwechsel.
Am Ende der Einfütterung im Herbst sitzen die Bienen nahe am Flugloch und das Futter wird so weit wie möglich vom Flugloch entfernt (also hinten oben) eingelagert. Das hat den Sinn, damit sie ihre Vorräte besser verteidigen können. Im Winter fressen sich die Bienen langsam von vorne-unten nach hinten-oben.
Bei der Frühjahrsrevision wird dann die obere Zarge nach unten gesetzt und die untere nach oben. Damit wird das Brutnest wieder nach unten gebracht und die Bienen können sich nach oben entwickeln. Dabei werden aus der dann oberen Zarge auch gleich 2-3 alte Waben entnommen und durch neue Mittelwände ersetzt. Das dient der Stockhygiene, weil so immer neue Waben von den Bienen gebaut werden müssen. Ausserdem wird jede Wabenzelle wenn sie bebrütet wird immer etwas kleiner, weil ein kleines Häutchen auf der Zellinnenseite verbleibt. Somit würden unsere Bienen als Larven in den Zellen irgendwann keinen Platz mehr haben und einige Generationen davor nicht ihre volle Größe erreichen.
Unsere Völker dürften recht gut über den Winter gekommen sein und tragen schon sehr viel Pollen und den ersten Nektar ein. Bis auf unsere NoNames haben alle schon ein schönes Brutnest, dass bis in beide Zargen reicht. Nur die NoNames hängen noch etwas hinten nach. Da aber nun die Kirschblüte voll eingesetzt hat, hoffen wir, dass sie diesen Rückstand schnell aufholen.



Nächste oder übernächste Woche werden wir unseren Bienen die dritte Zarge aufsetzten..

Jetz warten wir mit Spannung darauf, dass unsere Bienen uns den ersten Honig liefern. :)

Dienstag, 17. Februar 2009

Lange gesucht, endlich gefunden!

Damit wir für die UNMENGEN an Honig gerüstet sind, den unsere Bienen hoffentlich bringen werde, sind wir seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Honigschleuder.
Auch hier gibt es jede Menge Unterschiede. Es gibt Schleudern in allen Größen. Angefangen von Schleudern für 2 Waben die mit Handkurbel betrieben werden, bis zu 12-Waben-Schleuder mit Elektromotor gibt es einfach alles. Unser Budget ist ja sehr beschränkt und so haben wir uns auf die Suche nach einer gebrauchten Schleuder für 3-4 Waben mit Handkurbel gemacht. So eine Schleuder kann neu auch leicht 500€ kosten.
Nach langer Suche sind wir auf Biene Österreich fündig geworden. Eine sehr nette Imkermeisterin aus Wiesmath hat vor drei Jahren ihre Imkerei aufgelöst und sich nun entschlossen auch das ganze "Kleinzeug" zu verkaufen.
So haben wir für wohlfeile 220€ eine 4-Waben-Schleuder aus Edelstahl mit Handkurbel bekommen und noch jede Menge weitere Utensilien welche wir für unsere erste Ernte benötigen. Dabei war noch: mehrere Hobbock, Entdeckelungsgeschirr, Endeckelungsgabel und noch einiges mehr...



Wir sind also gerüstet!

Bienen im Schnee...



...einfach nur scheee! :) !

Samstag, 24. Januar 2009

Sie leben noch! UND SIE FLIEGEN!

Die Behandlung hat unsere Bienen auf jeden Fall nicht auf der Stelle getötet! :) Soviel steht fest!
Die warmen Temperaturen tagsüber (+10°C - 15°C) nutzten unsere Bienchen um das zu tun, was jedes Lebewesen mit einem funktionieren Stoffwechsel tun muss. :) Sie begaben sich also auf einen "Reinigungsflug"




Und sie suchten wie wild nach Wasser, was darauf schließen lässt, dass sie sich schon aufs Brüten einstellen. Wenn dann die ersten Blüten von z.B. Krokus aufgehen, werden sie beginnen Pollen für die Brut einzubringen!

Donnerstag, 22. Januar 2009

Dezember - Jänner --> "Sollen wir? Sollen wir nicht?"

"Sollen wir? Sollen wir nicht?" Das waren die beiden Fragen, die wir uns ständig gestellt haben. Sollen wir nochmal mit Ameisensäure behandlen oder erst wieder mit Bienenwohl?
Wir haben uns dann für das Bienenwohl entschieden. Matthias hat die Behandlung ~3 Wochen nach dem ersten Nachtfrost durchgeführt (08.12.). Wir haben solange gewartet, damit die Bienen relativ sicher brutfrei sind und die Behandlung auch sicher gut wirkt.

Die Behandlung hat auch noch einige Milben abgeworfen. Bei den Willis und den NoNames fast nichts, aber die Cassandras haben >50 Milben verloren.

Aber eigentlich waren wir heute vor unsere schwerste Entscheidung gestellt. Sollen wir nochmal behandeln um wirklich "alle" Milben zu erwischen? Ist es zu kalt? Wieviel Bienenwohl sollen wir nehmen?

Wir haben uns dann entschieden noch einmal mit 6ml Bienenwohl pro Stock zu behandeln. Hoffentlich war das richtig! Der Frühling wird es uns zeigen...
Und NEIN! Wir haben NICHT jede einzelne Biene geimpft! Auch wenn es auf dem Fotos so aussieht! :)




Auch Bienen gehen den Weg alles Irdischen, aber die Menge an toten Bienen im Boden der Beuten hat uns doch etwas erstaunt! Wie so häufig wissen wir nicht ob das viele, zu viele oder eh normal viele tote Bienen sind... Die Völker machen auf uns noch einen sehr starken Eindruck.

Was tat sich im November?

In der letzten Zeit sind wir leider nicht dazugekommen den Blog auf Stand zu halten. :(
Es hat sich auch nicht SO viel getan. Doch eine paar Sache gibt es schon zu berichten!

Unsere ersten Propolisversuche sind gemacht! Aus der Propolistinktur wurden einerseits Propolistropfen und andererseits Propolis-Ringelblumen-Salbe. Für die Propolistropfen haben wir die Propolislösung nur filtriert und abgefüllt. Die Tropfen sind etwas scharf (80%iger Alkohol) und gewöhnungsbedürftig, ich vermute jedoch, dass diese Tropfen das Geheimnis der Vitalität von Beatrix´s Oma sind. Sie nimmt Propolistropfen schon seit x-Jahren und hat sich auch schon als Abnehmer für unsere angemeldet. :)



Die Propolis-Ringelblumen-Salbe wurde von Matthias zubereitet. Dazu hat er die Propolistinktur offen stehen lassen, damit der Alkohol verdunstet. Ausserdem hat er über den Sommer/Herbst immer wieder Ringelblumenblüten in Olivenöl eingelegt. Dieses Ringelblumenöl wurde dann von ihm mit dem Propolisextrakt und Bienenwachs zu einer Salbe verrührt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist meiner Meinung nach auch ein geniales Anti-Schnupfen-Mittel!



Sonst war im November nicht viel los...

Freitag, 24. Oktober 2008

Der Kampf gegen die Milbe!

Da bei der Nachkontrolle so viele Milben abgefallen sind, haben wir am 06.10. mit Bienenwohl nachbehandelt.



Bei der Kontrolle dieser Behandlung am 08.10. ist uns aufgefallen, dass noch jede Menge Milben abgefallen sind (weit mehr als 30).
Nach einem kurzen Telefonat mit der LFS Warth haben wir erfahren, dass wir eigentlich nicht mit Bienenwohl behandeln hätten sollen, da es nicht in die Brut wirkt, sondern wieder mit Ameisensäure. Naja, Anfängerfehler! Aber es ist ja nichts passiert.
Also haben wir am 10.10. nochmal mit Ameisensäure behandelt.



Am 12.10. ergab die Kontrolle, dass noch immer weit mehr als 30 Milben abgefallen sind. Also kurze Verschnaufpause für unsere Biene und am 21.10. nochmal mit AS behandelt.
Diesmal haben wir die Schwammtücher vorher eingefroren, damit die AS langsamer zu wirken beginnt und die Behandlung für unsere Bienen und vor allem die Königin nicht zu anstrengend wird.

Heute haben wir wieder kontrolliert und siehe da! Willi und NoName sind so gut wie milbenfrei!
Nur Cassandra hat nochmal ~50 Milben abgeworfen. Also werden wir bei ihnen Anfang November nochmal mit AS behandeln. Wir hoffen, dass wir dann bis Dezember Ruhe haben.

Im Dezember, dann sind sie auf jeden Fall brutfrei, werden alle noch einmal mit Bienenwohl behandelt.

Hoffen wir, dass wir den Kampf gegen die Milbe gewinnen und dabei unsere Völker nicht zerstören.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Nachbehandlung

Die Varroabehandlung kommt nun langsam in die Endphase. Dazu haben wir letzte Woche kontrolliert, ob sich noch Milben in unseren Völkern befinden.

Dafür haben wir 85%-ige Ameisensäure mit destilliertem Wasser auf 60% gemischt. Zur Berechnung hilft hier das Mischungskreuz. Da es sich um eine doch sehr stark ätzende Säure handelt ist große Vorsicht geboten.

Wir haben dann pro Bienenvolk 30ml der Ameisensäure auf ein Schwammtuch (z.B. Wettex) geträufelt und es dann ins hintere Drittel der Varroaschale gelegt. Die Varroaschale wird dann in den Boden des Stocken eingeschoben.

Wie ich schmerzlich erfahren mußte, sind unsere Bienen schon sehr darauf bedacht nicht ausgeraubt zu werden und schützen ihren Stock äußerst energisch! Wobei es hier große Unterschiede gibt. Die Sanftmut des Cassandra-Stockes lässt zu wünschen übrig. Bei den anderen beiden gehts.

Bei der Gelegenheit, haben wir auch nachgesehen, ob unsere Bienen die ApiLifeVar-Plättchen wieder mit Propolis verkittet haben. So war es auch! Dieses Propolis haben wir ihnen wieder weggenommen. Es waren ganze 30g! Ich bin schon auf die Propolistinktur gespannt!

Vorgestern hat Matthias nachgesehen ob noch viele Milben abfallen. Es sollte maximal eine Milbe in 2 Tagen abfallen. Leider waren es 3 bzw. 4 Milben in 3 Tagen. Somit müssen wir mit Bienenwohl nachbehandeln. Das werden wir morgen machen...
Ich werde auch wieder ein paar Fotos einstellen.

Sonntag, 31. August 2008

Erste Propolisversuche

Das Propolis, welches wir bei der zweiten Varroa-Behandlung "geerntet" haben, wurde nun von mir verarbeitet.
Dazu habe ich das Propolis zuerst im Tiefkühler gefroren, dadurch wird es extrem spröde und kann dann relativ leicht vermahlen werden

.

Danach hab ich es abgewogen und mit der doppelten Menge Ansatzalkohol (80%-ig) in ein Glas mit Schraubverschluß getan.



Die Ausbeute ist nicht gerade riesig, es waren leider nur 13g Propolis, aber für einen ersten Versuch reicht es. Die nächsten 14 Tage wird das Propolis-Alkohol-Gemisch zweimal täglich geschüttelt. Dann sollte sich das meiste aufgelöst haben.

Vielleicht legen wir unseren Bienen heuer noch ein Propolisgitter in den Stock. Das ist ein flexibles Kunststoffgitter (ähnlich einem Fliegengitter), welches oben über die Rähmchen gelegt wird. Danach kommt der Deckel drauf. Man kann/soll auch einen kleinen Spalt im Deckel erzeugen, damit ein gewisser Luftzug im Stock entsteht. Das wollen die Bienen gar nicht und fangen daher verstärkt an, dass Gitter mit Propolis zu verschließen. Wenn das Gitter dann voller Propolis ist, wird es entnommen, tiefgefroren und das Proplis durch biegen vom Gitter gelöst. Ob wir das heuer noch machen, werden wir beizeiten entscheiden.

Sonntag, 24. August 2008

Varroa - Behandlung die 2-te

Nachdem die Bienen vor drei Wochen behandelt wurden, war jetzt 14 Tage Ruhe angesagt. In dieser Zeit sind jede Menge Milben abgefallen. Letzte Woche haben die Bienen nun nochmal je 4 Liter Flüssigfutter bekommen.
Gestern haben wir dann die letzte Dosis ApiLife Var in die Beuten gelegt. Das war es jetzt einmal für mindestens ein Woche. Danach müssen wir uns entscheiden, ob unsere Bienen noch mehr Winterfutter benötigen oder nicht. Die ApiLife Var- Plättchen bleiben jetzt bis Ende September in den Stöcken. Ende September werden wir dann mit Ameisensäure eine Nachbehandlung starten. Dazu aber Ende September mehr... :)

Wir konnten dieses mal doch noch etwas von unseren Bienen "ernten"!! Die frechen Viecher haben nämlich, um sich vor den starken ätherischen Ölen zu schützen, die Gitter auf denen die Plättchen liegen und schön rund um die Plättchen herum eine Propolis Absperrung aufgebaut! :) Eigentlich nicht blöd von ihnen. Wenn sie es nicht aus dem Stock raustragen können, dann schließen sie es halt luftdicht ab! :) (Leider blieb keine Zeit um das zu fotografieren)
Dieses Propolis haben wir entfernt und werden unsere ersten Versuche in der Herstellung von Propolis-Tinktur wagen. Auch dazu ein andermal mehr...

Hier ein Bild vom Propolis:

Dienstag, 5. August 2008

Nachtrag

Wie Matthias berichtet, purzeln die Varroa-Milben auch schon kräftig... :)
GUT SO!

Varroa - Behandlung

Am Sonntag war es soweit. Matthias hat bei unseren Bienen die Varroa-Behandlung begonnen.
Hier einige Fotos:


Wunderschönes Brutnest! :)



Matthias in Aktion



So gut geht es den Bienen.


Ab jetzt ist dicke Luft im Stock! :)

Jetzt werden die Bienen 14 Tage in Ruhe gelassen und dann geht es weiter mit Auffüttern und Behandeln.

Montag, 28. Juli 2008

Sie entwickeln sich prächtig!

Wieder ist bald ein Monat seit unserem letzten Eintrag um!
Unsere Bienchen entwickeln sich prächtig. Leider wird es heuer keine Kostprobe des "Siegenfelder - Naturhonigs" :) geben. Dafür war einfach das Wetter zu schlecht und wir wollen unsere Bienen ja so zahlreich wie möglich über den Winter bekommen.
Wir haben, um das schlechte Wetter etwas auszugleichen, in der letzten Zeit immer wieder ein wenig mit Bienenfutter (ApiInvert - ein Zuckersirup) zugefüttert. Das dürfte den Völkern recht gut getan haben!

Ende Juli/ Anfang August stehen die nächsten wichtigen Arbeiten an!

Leider gibt es eine Milbe, die den Bienen ziemlich zusetzt. Die Varroa destructor!
Um sie richtig zu bekämpfen, haben wir am 18.07. einen weiteren Kurs in der LFS Warth besucht.
Die erforderlichen "Medikamente" sind auch schon bestellt und dieses oder nächstes Wochenende werden wir mit der Entmilbung beginnen.

Hier ein Video vom Kurs:

Dienstag, 1. Juli 2008

Kleines Update!

Unseren Bienen geht es nach wie vor gut! Getauft wurden sie auch schon... :) Zwei zu mindestens!
Der Stock mit der Nachschaffungskönigin hört nun auf den Namen "faule Willis"-Stock (Auch wenn sie für ihren Entwicklingsrückstand eigentlich nichts können! Waren ja mind. 3 Wochen ohne legende Königin...

Der am besten entwickelte Stock wurden von Beatrix auf den Namen "Cassandra" getauft. Wirklich fleißige Mädels! Immer als erste draußen und es wurlt nur vor lauter Bienen! Sie haben sich auch schon persönlich bei mir vorgestellt... Nichts böses wollend, hockerlte ich beim Stock um Rene und Matthias zu fotografieren, plötzlich sticht mich doch eine von den "Mistviechern" durch die Jeans ins Knie! DANKE!

Der in der Mitte stehende Stock wartet noch auf seine Taufe durch Martin. Er hat sich ja an unserem Projekt "Hobbyimkerei" finanziell durch eine "Bienenpatenschaft" beteiligt. :)

Unsere "faulen Willis" (der Name täuscht doppelt: 1.) Es sind fast nur Mädels 2.) Geben sie eh ordentlich Gas) haben wir die letzten 2 Wochen durch das Zufüttern von APINVERT (spezielles Zuckersirup) etwas aufgepäppelt. Durch diese Maßnahme dürften sie einen guten Teil des Entwicklungsrückstandes wieder aufgeholt haben. Auch sie haben jetzt eine zweite Zarge bekommen und sind fleißig am Waben bauen, brüten und Pollen/Nektar sammeln.

Damit unsere Beuten lange halten, haben sie auch einen schönen Blechdeckel bekommen. DANKE Manfred!!!

So sieht es jetzt aus:


von links nach rechts: Cassandra/NoName/Willi

Die dritte Zarge auf den Willis beinhaltet nur den Futterkübel. Dieser steht mit dem feinen Gitter im Deckel nach unten über einer Öffnung, damit sich die Bienen das Futter holen können.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Erste Arbeiten - erste Überraschungen

Nachdem es die letzten Tage sehr schön war und unsere Bienen schon fleißig unterwegs sind, war es Zeit für die ersten Arbeiten an den Bienenstöcken.

Nachdem ein Volk auch schon sehr viel Wildbau im Boden angelegt hat wollten wir mal nachsehen wie es so um unsere Völker steht.


Bereits beim öffnen des ersten Stocks konnten wir eine Schwäche unserer Beuten feststellen. Da unsere Beute nur einen Außendeckel hat der ca. 4 cm über den Rand der Zarge nach unten geht, können wir beim öffnen Rähmechen die am Deckel angebaut sind nicht so einfach lösen.
Da sich das Anbauen am Deckel auch bei Einhaltung des Bee Space nicht immer vermeiden lässt behelfen sich viele Imker indem sie eine Plastikfolie auf die oberste Zarge legen. Das möchten wir eigentlich nicht, da diese Imker immer wieder über Schimmel-Probleme klagen. Wir vermuten das der Holzdeckel für ein besseres Stockklima und weniger Schimmelbildung die bessere Wahl ist. Daher werden wir einen Innendeckel bauen (Konstruktion ist schon fertig) den wir dann auch gleich für Fütterung und andere Zwecke einsetzen können.

Die ersten beiden Stöcke die wir uns angeschaut haben entwickeln sich sehr gut. Wir hatten bei beiden sehr viel Glück und haben auch sofort die Königin, die an ihrer roten Kennzeichnung aus der Imkerschule in Warth sehr leicht zu finden ist, gleich auf der ersten Wabe gefunden. Bei diesen beiden Stöcken haben wir eine neue Zarge mit Mittelwänden und einem Drohnenrähmchen aufgesetzt.

Wir hoffen nur dass das mit dem schlechten Wetter das wir die nächsten Tage haben werden zu keinen Problemen führt. Man sollte doch den Wetterbericht anschauen bevor man an den Bienen was tut.

Im dritten Stock gabs dann die Überraschung. Dieses Volk ist uns schon durch die wesentlich geringere Flugaktivität aufgefallen. Wir konnten auch beim durchsehen die Königin nicht gleich finden. Wir vermuteten das hier etwas nicht ganz in Ordnung ist und haben uns daher auf die Suche nach der Königin gemacht. Nach einiger Zeit haben wir dann eine Königin entdeckt. Das war allerdings nicht die Königin die in Warth bei der Ablegerbildung eingesetzt wurde. Dieser Königin fehlte die Markierung. Nach Rücksprache mit der Schule in Warth war uns klar, dass es sich bei der Königin um eine Nachschaffungskönigin handelt. Das bedeutet das die Zuchtkönigin verloren gegangen ist und das Volk sich aus einem jungen Ei eine neue Königin gezogen hat. Da wir in dem Volk frische Brut gefunden haben wissen wir das die neue Königin schon in Eiablage gegangen ist. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen das sie auch begattet ist und das Volk weiter aufbauen kann. Sollte die Königin nicht begattet sein wird sie nur Drohnen zeugen (ja, so ist das bei Bienen... besamtes Ei --> Arbeiterin, unbesamtes Ei --> Drohn) und damit stehen wir vor einem Problem. Das bedeutet dann vermutlich das Ende für dieses Volk. Wir sind allerdings guter Hoffnung das alles passt und das Volk den Entwicklungsrückstand rasch aufholen kann. Gewissheit darüber werden wir uns nächste Woche verschaffen wenn wir nochmal in dieses Volk schauen.

Damit unsere Bienen besser landen können, haben sie auch noch ein Anflugbrett bekommen! :)
Und so sieht es jetzt aus: